AWO Stadtverband und Stadt Kamen gedenken der Tschernobyl-Katastrophe

27.04.2020

Kamen. Vor 34 Jahren, am 26.04.1986, explodierte der Reaktor 4 des Kernkraftwerks in Tschernobyl und sorgte für die bis dahin größte nukleare Katastrophe weltweit. Bis heute sind die Folgen zu spüren. Aktuell wieder in das Gedächtnis gerufen durch die Waldbrände in der Region, die dafür sorgen, dass radioaktiv belasteter Feinstaub in die Atmosphäre aufgewirbelt und bis nach Deutschland geweht wird.

Bedingt durch die Corona-Pandemie musste leider in diesem Jahr die traditionelle Kindernothilfe-Aktion, bei der Kinder aus der belasteten Region durch die AWO zur Erholung nach Kamen geholt werden, abgesagt werden. Um an den GAU vor 34 Jahren und die aktuell sehr angespannte Lage in der Region zu erinnern, trafen sich am Jahrestag der Katastrophe, natürlich mit gebührendem Abstand, Bürgermeisterin Elke Kappen und Vertreter der Kamener AWO-Tschernobyl-Hilfe. Als sichtbares Zeichen waren am Rathaus die Ukrainische, Kamener und AWO-Fahne gehisst worden. „Ich bedauere sehr, dass in diesem Jahr die betroffenen Familien nicht zur Erholung nach Kamen konnten, aber der Schutz der Gesundheit geht vor. Insbesondere unter dem Aspekt, dass gerade diese Gruppe durch ihre Vorerkrankungen besonders vor dem Corona-Virus geschützt werden muss.“, so Bürgermeisterin Elke Kappen.

„Wir stehen in engem telefonischem Kontakt mit unseren ukrainischen Freunden und bekommen mit, dass die Waldbrand-Katastrophe durch die offiziellen Medien derzeit gar nicht thematisiert wird“, teilte Jürgen Schlegel als örtlicher Organisator der Tschernobyl-Hilfe mit. „Wir hoffen aber, dass wir den in diesem Jahr aus gutem Grund abgesagten Besuch im nächsten Jahr nachholen können“, so Schlegel weiter. Für diesen Fall kündigte Elke Kappen eine erneute Unterstützung der Aktion durch die Stadt Kamen an.

Foto: Bürgermeisterin Elke Kappen (Bildmitte) erinnerte gemeinsam mit Vertreter*innen der AWO an die atomare Katastrophe vor 34 Jahren in Tschernobyl.

Weitere Nachrichten

Meldung vom 06.07.2020
Kreis Unna/Kreis Warendorf. - Die AWO Ruhr-Lippe-Ems hat jetzt den sogenannten Corona-Pflegebonus an Mitarbeitende ausgezahlt. „Wir haben die Pflegeprämie früh beantragt und diese jetzt als eine der ersten Organisationen in den Kreisen Unna und Warendorf an unsere Mitarbeitenden weitergegeben. Der Bonus ist zumindest eine kleine Anerkennung der herausragenden Leistung in der Krisenzeit“, sagt Magnus Memmeler, Fachbereichsleiter ambulante Gesundheitsdienste und bekennt: „Ich gönne den Mitarbeitenden jeden einzelnen Bonus-Euro von Herzen. Er soll zeigen: Ja, Ihre Arbeit ist systemrelevant.weiterlesen
Meldung vom 03.07.2020
Kreis Unna. Fachkräfte sind gesucht. Auch im Kreis Unna werden immer mehr offene Stellen gemeldet – diese sind aber immer schwieriger zu besetzen. Das Problem ist: Es fehlen die Fachkräfte. Zu diesem Thema hatte Rainer Goepfert, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Lippe-Ems, in dieser Woche die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen und Martin Wiggermann, Vorsitzender des Kreisausschusses für Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung, eingeladen. weiterlesen
Meldung vom 01.07.2020
Ambulanter Pflegedienst der AWO im Kreis Unna stellt mit frisch zertifizierter Qualität für viele Menschen während Corona die einzige Bezugsperson Kamen/Bergkamen/Lünen. – Der ambulante Kranken-und Altenpflegedienst der AWO Ruhr-Lippe-Ems im Kreis Unna hat jetzt die Zertifizierungsprüfung durch den TÜV Rheinland bestanden – trotz Corona bedingter Mehraufwendungen und erhöhter Hygieneanforderungen.weiterlesen
Meldung vom 29.06.2020
Lünen-Brambauer/Kreis Unna. – Das Tagespflege-Angebot der AWO Ruhr-Lippe-Ems für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren in Lünen-Brambauer konnte auch in der Corona-Krise mit einer Notbetreuung für sechs bis acht Gäste aufrechterhalten werden, während andere vergleichbare Einrichtungen schließen mussten. weiterlesen
Meldung vom 26.06.2020
Bergkamen. Das AWO Familienzentrum Funkelstein, in Bergkamen, hat die richtigen Weichen gestellt: Erzieherinnen und Erzieher entwickelten gemeinsam mit den Kindern ein Bewusstsein für den Klimaschutz und haben sich auf den Weg zur KlimaKita gemacht. weiterlesen
Meldung vom 25.06.2020
Kreis Unna/Kreis Warendorf/Hamm. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler erhalten in diesen Tagen ihre Zeugnisse. Auch die AWO Ruhr-Lippe-Ems hält jetzt einen Qualitätsnachweis in Händen und hat eine Prüfung bestanden: das so genannte Überwachungsaudit ihres zertifizierten Qualitätsmanagement-Systems. weiterlesen
Meldung vom 24.06.2020
Die tägliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertageseinrichtungen hat große Bedeutung für Kinder, Eltern und unsere Gesellschaft. Gerade die letzten Wochen mit den massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie haben gezeigt, was in den Einrichtungen für die Gesellschaft geleistet wird. weiterlesen
Meldung vom 23.06.2020
„Wir brauchen jetzt einen Schutzschirm für Kommunen!“ - Diese Forderung des DGB unterstützt die AWO NRW mit allen Kräften. weiterlesen
Meldung vom 22.06.2020
Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist nun endlich an den Start gegangen und kann im Google-Play-Store sowie im Apple-App-Store runtergeladen und auf Ihrem Smartphone installiert werden. Die Corona-Warn-App soll dabei helfen, alle Kontakte einer infizierten Person schnell zu informieren.weiterlesen
Meldung vom 19.06.2020
Kreis Unna. Wer sein Kind in der OGS (Offene Ganztagsschule) angemeldet hat, kann sich seit dem 15.06.2020 freuen: Seit Montag, gelten dort wieder die regulären Betreuungszeiten. Der Ablauf der ersten regulären Öffnungstage und die Einhaltung der Corona-Vorgaben waren Thema eines Austausches zwischen der Geschäftsführung und allen OGS-Leitungen. weiterlesen