Im Anschluss an den sozialpolitischen Dialog „Gemeinsam handlungsfähig bleiben!“ nutzen die 150 Gäste in der Kamener die Gelegenheit, unseren scheidenden Geschäftsführer Rainer Goepert in den Ruhestand zu verabschieden. Kolleg*innen und Weggefährt*innen überraschten den sichtlich gerührten Goepfert mit persönlichen Worten, individuellen Geschenken und lustigen Anekdoten. Besonderes Lob erhielten die Kinder der AWO Kita Flohkiste und der OGS der Diesterwegschule, die das Publikum mit ihren Auftritten begeisterten.
Es war für die meisten Anwesenden eine große Überraschung, was ab 13 Uhr in der Stadthalle passierte. Auch Rainer Goepfert selber hatte keine Ahnung, wer und was ihn erwartete. Umso begeisterter zeigte er sich dann, als die vielen Gäste ihn mit wehenden Fähnchen im Festsaal begrüßten.
Den persönlichen Worten zu seinem 39-jährigen AWO-Wirken hörten alle gebannt zu. Unsere beiden Vorstandsmitglieder Christiane Klanke und Silvia Gosewinkel leiteten die Laudatio ein und übergaben das Wort an den Ehrenvorsitzenden Wilfried Bartmann, der in seiner aktiven Zeit mitverantwortlich war, dass Rainer Goepfert vom Dortmunder Bezirk in den damaligen UB Unna wechselte. Die Zeit bis zur großen Fusion der Unterbezirke Unna und Hamm/Warendorf zum heutigen UB Ruhr-Lippe-Ems schrieb er Rainer Goepfert als erfolgreichen Meilenstein seiner Arbeit zu.
Als ältester amtierender UB-Geschäftsführer im Westlichen Westfalen kam es Stefan Goesmann (UB Hochsauerland/Soest) zu, dem Geschäftsführerkollegen ebenfalls wertschätzende Worte mit in den Ruhestand zu geben. Im Anschluss wussten die ehemaligen Weggefährten Anja Butschkau (Vorsitzende des UB Dortmund) und Reinhard Kleibrink (ehem. Leiter Zentrale Dienste UB Dortmund) noch einige humorige Anekdoten aus der Dortmunder Zeit zu berichten.
Auch der Landrat des Kreises Unna, Mario Löhr, ließ es sich nicht nehmen, Rainer Goepfert mit persönlichen Worten zu verabschieden. Als symbolisches Geschenk überreichte er noch den Christopher 8 auf Leinwand, der allen vom Kamener Kreuz bekannt ist.
Zu Lachtränen gerührt war das Publikum allerdings von der Video-Karikatur, die unsere Leitungsrunde gedreht hatte. Mit viel Humor portraitierten sie die kleinen Eigenheiten des scheidenden Chefs. Als dann auch noch die OGS-Kinder der Kamener Diesterwegschule ihren selbst gedichteten Song aufführten und die Maxi-Kinder der Kita Flohkiste als coole Rock-Truppe ein selbstgebasteltes Wohnmobil für den Ruhestand überreichten, war nicht nur Rainer Goepfert zu Tränen gerührt.
Mit Rainer Goepfert verliert das Hauptamt nun ein „Urgestein“, dass durch seine unermüdliche Motivation andere angesteckt hat, sich immer für die Werte der AWO und die Mitarbeitenden eingesetzt hat und ein beispielloser Netzwerker war. Mit den Worten „Niemals geht man so ganz“ hoffen wir, dass er in Zukunft aber mindestens das AWO-Ehrenamt noch aufmischen wird!
„Goodbye Rainer – Alles Gute für den (Un-) Ruhestand!„























































