„Man muss einen harten Verstand haben und ein weiches Herz.“

AWO stellt Sophie Scholl im Erzählcafé „Mutige Frauen“ vor

1921 wird Sophie Scholl in Forchtenberg (Baden-Württemberg) als eines von sechs Kindern in ein liberales, protestantisches Elternhaus geboren, ab 1932 lebt die Familie in Ulm.


Sophie und ihr Bruder Hans glauben zuerst an die von den Nationalsozialisten propagierte Gemeinschaftsidee und Sophie tritt 1934 dem Bund Deutscher Mädel (BDM) bei, in dem sie bis 1941 blieb.
Die Eltern sind gegen die Beteiligung ihrer Kinder an den Jugendorganisationen der NS, die Kinder hatten aber die Freiheit, selbst zu entscheiden.


1942 beginnt Sophie ihr Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit den Fächern Biologie und Philosophie.
Sie lernt die Widerstandsgruppe Weiße Rose durch ihren Bruder Hans kennen und wird Teil der Gruppe.
Vier Flugblätter entstehen im Sommer 1942 mit jeweils 100 Kopien.


Am 18. Februar 1943 verteilte Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität ca. 1700 Flugblätter. Der Hausmeister der Universität, Jakob Schmidt, ein SA-Mann, stellt die Geschwister Scholl. In der Münchner Gestapo-Zentrale werden beide vom 18. bis 20. Februar verhört und am 22. Februar von Volksgerichtshof, zusammen mit Christoph Probst, zum Tode verurteilt. Das Urteil wird noch am gleichen Tag vollstreckt.

Wir wollen diese sehr mutige junge Frau und die Arbeit der Weißen Rose besser kennenlernen und uns an sie erinnern.

Samstag, 20.06.2026,15 Uhr
AWO-Tagesstätte Herringen
Am Jugendheim 3
59077 Hamm Herringen
mit Renate Klockenhoff


Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

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