AWO-Stadtverband Lünen diskutiert Zukunftsthemen, IGA 2027 und Stärkung des Ehrenamtes

Lünen, 23. September 2026 – Der Vorstand des AWO-Stadtverbandes Lünen hatte am Mittwochabend zur Sitzung in die Räumlichkeiten des Ortsvereins Lippeaue eingeladen. Zahlreiche ehrenamtlich Engagierte nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Entwicklungen innerhalb der AWO sowie über zukünftige Projekte und Herausforderungen auszutauschen.

Der Vorsitzende des AWO-Stadtverbandes Lünen, Michael Haustein, begrüßte die Anwesenden und führte durch die Sitzung. Neben der Festlegung des Arbeitsprogramms standen insbesondere die zukünftige Ausrichtung der AWO-Strukturen sowie die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt im Mittelpunkt der Diskussionen.

Ulrich Goddiner, stellvertretender Vorsitzender des AWO-Stadtverbandes, berichtete über aktuelle Überlegungen und geplante Veränderungen innerhalb der AWO-Strukturen. Im Fokus standen dabei Maßnahmen, um die AWO für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft aufzustellen. Intensiv diskutiert wurde die Frage, welche Rolle die ehrenamtlichen Strukturen innerhalb künftiger Bezirks- und Verbandsstrukturen einnehmen werden. Einigkeit bestand darüber, dass die Sichtbarkeit der sozialen Angebote der AWO in der Öffentlichkeit weiter verbessert werden muss.

Ein weiteres wichtiges Thema war die bevorstehende Internationale Gartenausstellung (IGA) in Lünen. Der Stadtverband begrüßt die Entwicklungen rund um die Umgestaltung ehemaliger Industrieflächen zu attraktiven Natur- und Erholungsräumen für die Bevölkerung. Die IGA wird im kommenden Sommer mit zahlreichen Veranstaltungen stattfinden. Die AWO plant, sich mit einem eigenen Ausstellungspavillon und verschiedenen Mitmachaktionen zu beteiligen. Das Programm wird derzeit erarbeitet. Viele ehrenamtliche Mitglieder haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert, sich aktiv einzubringen.

Darüber hinaus beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie insbesondere ältere Menschen die Angebote und Veranstaltungen der IGA möglichst barrierearm und umfassend nutzen können.

Auch organisatorische Themen wurden angesprochen. Dabei wurde deutlich, dass Verwaltungsaufgaben und Datenverarbeitungsprozesse teilweise noch mehrfach und in unterschiedlichen Formen bearbeitet werden. Insbesondere dort, wo Aufgaben in den Ortsvereinen noch papiergebunden erledigt werden, sollen künftig Unterstützungsangebote und praxistaugliche digitale Lösungen entwickelt werden.

Ein weiteres Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen weiter zu verbessern und Arbeitsabläufe zu vereinfachen.

Im Hinblick auf die bevorstehende Weihnachtszeit tauschten sich die Mitglieder außerdem über Angebote für alleinstehende und einsame Menschen aus. Gemeinsam wurden erste Ideen entwickelt, welche Aktivitäten und Begegnungsmöglichkeiten kurzfristig organisiert werden können, um Menschen während der Feiertage Gemeinschaft und Unterstützung zu bieten.

Zum Abschluss bedankte sich Michael Haustein bei allen Teilnehmenden für den konstruktiven und intensiven Austausch. Er zeigte sich zuversichtlich, dass viele der vorgestellten Ideen und Projekte in den kommenden Monaten erfolgreich umgesetzt werden können und damit einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander in Lünen leisten werden.