Seit Anfang Januar ist Christine Scholl als neue Geschäftsführerin Teil der Doppelspitze bei der AWO Ruhr-Lippe-Ems. Begrüßt wurde sie durch Vorsitzenden Oliver Kaczmarek, der sich sehr über diese Besetzung freut: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit diesem Duo eine sehr gute und zukunftsweisende Lösung gefunden haben“. Bereits seit dem 01. Oktober 2025 ist Jens Degelmann, vorher stellvertretender Geschäftsführer, zum Geschäftsführer neben Rainer Goepfert ernannt worden.
Der Vorstand der AWO Ruhr-Lippe-Ems hatte den Beschluss zur Einführung der Doppelspitze seinerzeit einstimmig beschlossen. Gründe dafür sind u.a. die gestiegene Verantwortung aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung und des Wachstums der letzten Jahre, die man auf mehrere Schultern gleichermaßen verteilen möchte.
Neben der gemeinsamen Verantwortung für die Gesamtausrichtung des Unternehmens wird Christine Scholl in der Geschäftsführung die Zuständigkeit für die Bereiche der sozialen Dienstleistungen, Verbands‑ und Gremienarbeit sowie strategische Interessenvertretung innehaben. Jens Degelmann verantwortet als Geschäftsführer den Bereich der internen Dienste und Unternehmenssteuerung.
Christine Scholl, die jahrzehntelange Führungserfahrung in unterschiedlichen Positionen- zuletzt als Vorständin- beim DRK sammeln durfte, sagt: „Ich kenne die Region hier sehr gut aus meiner vorherigen Tätigkeit und freue mich nun sehr auf die neue Aufgabe und auch darüber, dass Rainer Goepfert uns mit seiner langjährigen Erfahrung noch für eine Übergangszeit mit Rat und Tat zur Seite steht“.
Jens Degelmann ergänzt „Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Lösung uns gut für die Zukunft aufstellt. Wir ergänzen uns durch unsere unterschiedlichen Schwerpunkte und Erfahrungen sehr gut. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“.
Rainer Goepfert, der seit rund 10 Jahren Geschäftsführer des AWO Unterbezirks Ruhr-Lippe-Ems und über 39 Jahre bei der AWO insgesamt tätig war, scheidet Ende März in den wohlverdienten Ruhestand aus. Bis dahin wird er der neuen Geschäftsführung beratend zur Seite stehen.
„Das ist jetzt noch kein Abschied, aber ich möchte den Kollegen in ihrer gemeinsamen neuen Rolle die Möglichkeit geben, sich gut einzuarbeiten und ihnen den nötigen Raum geben“, so Rainer Goepfert. Er freue sich, dass es zu einer solch guten Lösung gekommen ist und ist gespannt auf die, wenn auch kurze Zeit, der Zusammenarbeit. Von seinen beiden Nachfolgern ist er absolut überzeugt „die beiden werden das gut machen, da bin ich mir sicher. Umso beruhigender für mich, dass ich „meine“ AWO dann in guten Händen weiß“.